Laserbasierte Verfahren

Aktuelle Entwicklungen

Herstellung metallischer Implantate

Die Implantatherstellung auf Basis generativer Verfahren gewinnt aufgrund der fast uneingeschränkten geometrischen Freiheit bei Konstruktion und Fertigung und in Kombination mit neuen Werkstoffen immer mehr an Bedeutung. Das Potenzial, mittels komplexer innerer Bauteilstrukturen etwa den Knochenaufbau nachzuempfinden und so bei Erhalt der mechanischen Festigkeit, Gewicht einzusparen, ist nahezu einzigartig. Exemplarisch für die wachsende Werkstoffpalette stehen bewährte, biokompatible Leichtmetalllegierungen auf Titanbasis (Ti6Al4V), genauso wie bekannte CoCr-basierte Werkstoffe. In Verbindung mit neuen Konstruktionsphilosophien und Simulationstechniken entstehen so neue Ansätze für Produkte –beispielsweise Implantate mit integrierten Reservoiren für eine Langzeitmedikation.

Unsere Leistungen

Laser- und Verfahrensweiterentwicklung erhöhen Produktivität und Qualität

Hier entwickeln wir generative Fertigungsverfahren wie das Selective Laser Melting (SLM): Mit dem SLM als Rapid-Prototyping- und Rapid-Manufacturing-Verfahren werden metallische und keramische Bauteile und Werkzeuge hergestellt.

Die Arbeiten der Allianz-Institute umfassen verfahrenstechnische, physikalischer und werkstoffkundlicher Grundlagen, die Modellbildung zur Unterstützung und Optimierung der Verfahrensentwicklung sowie die Entwicklung von Komponenten zur Strahlführung und -formung, zur Pulverzufuhr und zur Prozessüberwachung und -regelung. Darüber hinaus werden komplette Pilotanlagen entwickelt und installiert.