Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung

Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung

Die Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung integriert deutschlandweit fünfzehn Fraunhofer-Institute, die sich – fokussiert auf unterschiedliche Schwerpunkte – mit der Thematik der generativen Fertigung befassen und bildet damit die gesamte Prozesskette ab. Dies umfasst die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung generativer Fertigungsverfahren und Prozesse sowie die dazugehörigen Materialien.

Aktuelles

Rapid.Tech 2016: Additiv gefertigte keramische Heizerstruktur

Durch die zunehmende Verwendung additiver Fertigungsverfahren, die den Aufbau von Freiformen und 3D-Strukturen ermöglichen, ergeben sich neue Herausforderungen hinsichtlich der Funktionalisierung der zugänglichen Bauteiloberflächen. Möglich wird dies durch die Verwendung kontaktfreier Druckverfahren. So erlaubt z.B. der Einsatz von mehrkomponentigen Funktionstinten im Aerosoldruck die Realisierung von Heizerstrukturen, Widerständen und den notwendigen elektrischen Kontakten auf den Oberflächen der 3D-Bauteile. In einer exemplarischen Entwicklung einer Heizerstruktur werden die Möglichkeiten aufgezeigt, die durch die Kombination eines additiven Verfahrens und des Aerosoldruckes entstehen. Informieren Sie sich auf unserem Stand 2-511 auf der diesjährigen Rapid.Tech in Erfurt.

Suspensionsbasierte additive Fertigungsverfahren bieten die Möglichkeit, dichte keramische Bauteile werkzeugfrei und mit neuen konstruktiven Freiheitsgraden herzustellen. Erstmals kann dadurch die Auslegung der Bauteile design- statt fertigungsgerecht erfolgen. Neuartige Mischer- und Kanalstrukturen für Wärmetauscher, Mikroreaktoren oder Katalysatorträger wurden konstruiert, die ausschließlich über Additive Fertigungsverfahren herzustellen sind.

Durch die Kombination dieser Fertigungsverfahren mit dem berührungsfreien Aerosoldruck wird eine zusätzliche Funktionalisierung der komplexen 3D-Bauteile möglich. Dabei überzeugt der Aerosoldruck nicht nur durch die Möglichkeit zur Abscheidung extrem dünner und feiner Strukturen, sondern auch dadurch, dass die Abscheidung nicht nur auf ebenen Substraten, sondern auch auf komplex geformten Oberflächen erfolgen kann. Durch die Verwendung mehrkomponentiger Wirk- und Glasphasen können die Tinten für eine Vielzahl von Substratmaterialien, wie z. B. Al2O3, LTCC oder Si, angepasst werden.

Der Demonstrator besteht aus einem Al2O3-Grundkörper, der mittels LCM-Verfahren (Lithography-based Ceramic Manufacturing – Stereolithografie mit blauem Licht und Bestrahlung über DLP-Modul) hergestellt wurde und dessen Sinterung bei 1600°C erfolgte. Die mäanderförmigen Heizerstrukturen und deren elektrische Kontaktierung wurden jeweils mittels Aerosoldruck erstellt. Die dafür verwendete Tinte bestand aus Rutheniumdioxid und Glas und wurde bei 850 °C eingebrannt.

Durch die komplexen inneren Strukturen erfolgen eine verbesserte Wärmeleitung von der äußeren Oberfläche ins Innere des Bauteils sowie ein verbesserter Wärmeübergang auf das durchströmende Fluid, so dass dieses schneller und homogener erwärmt wird.

Rapid.Tech 2016 in Erfurt

Besuchen Sie die Fraunhofer-Allianz GENERATIV zur Rapid.Tech Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie in Erfurt vom 14. und 16. Juni 2016!

Informieren Sie sich auf unserem Messestand 2-511 über die angewandte Forschung bei Fraunhofer zum Thema Generative Fertigung.

 

News 1.16

Die Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung integriert deutschlandweit fünfzehn Fraunhofer- Institute und bildet damit die gesamte Prozesskette der generativen Fertigung ab. Dies umfasst die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung generativer Fertigungsverfahren und Prozesse. Die Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung GENERATIV wurde gegründet, um anwendungsorientierte Entwicklungen und damit auch Trends in der Generativen Technologie zu setzen.

Den neuen Newsletter der Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung finden Sie hier

DDMC 2016 – a resounding success!

From March 16 - 17 2016 the 3rd Fraunhofer Direct Digital Manufacturing Conference (DDMC) took place in Berlin. With 6 keynotes, 54 presentations in 16 sessions and 12 posters, DDMC 2016 was a truly immersive experience for the well over 150 conference delegates participating. 

We were particularly pleased by the variety of conference participants. Attendees from 20 different countries and from both industry and academia took full advantage of the conference’s networking opportunities, on the conference floor as well as at the social events. In terms of the latter, the conference dinner on Wednesday evening was a particular highlight. The bygone splendor of the mirror hall in Clärchens Ballhaus will certainly be remembered by all, and who ever knew you could fit so many people at one table?

Our congratulations go to the winners of the Best Paper Award (Chris Bailey, Stoyan Stoyanov, Tim Tilford and Georgios Tourloukis from the University of Greenwich (UK) for their paper on “Modelling Methodologies for Quality Assessment of 3D Inkjet Printed Electronic Products”) and Best Poster Award (Łukasz Żrodowski, Bartłomiej Wysocki et al  from the Warsaw University of Technology (Poland) for their work on “The Novel Scanning Strategy For Fabrication Metallic Glasses By Selective Laser Melting”) – well done, everybody!

Last, we would like to thank all keynote speakers, presenters, session chairs, committee members and our organizing team for the part they played in this truly memorable event. 

Save the date for DDMC 2018 – March 14-15, 2018!

 

20. Anwenderforum Rapid Product Development

Am 25. November 2015 werden durch das Fraunhofer IPA bereits zum zwanzigsten Mal spannende Vorträge zu den neuesten Entwicklungen und vor allem Anwendungen von der Erstellung von Prototypen bis zur Serienfertigung sowie zur Soft- und Hardware-Entwicklung vorgestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, den direkten Dialog zwischen Ausstellern, Besuchern und zahlreichen Referenten zu fördern und somit neue Kontakte zwischen den Experten der Branche herzustellen.

Ansprechpartner

Steve Rommel
Telefon: +49 (0) 711 970 1821
Steve.Rommel@ipa.fraunhofer.de

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter

Symposium »Additive Fertigung in der Medizintechnik«

Am 10. und 11. November 2015 präsentieren namhafte Vortragende aus Wissenschaft und Industrie auf dem Fachsymposium des IWM Anwendungsbeispiele unterschiedlicher Fertigungsverfahren, bei denen sich der Trend zur Individualisierung auch bei Medizinprodukten und ihrer Herstellung zeigt.
Ihre direkte Herstellung aus spezifischen Messdaten kann Teil der nächsten industriellen Revolution sein: der Additiven Fertigung von Produkten.
Die Expertinnen und Experten zeigen Ansätze, die das digitale Design individueler
Medizinprodukte bequemer machen und die Steuerung der Software vereinfachen.

 

Ansprechpartner

Dr. Tobias Ziegler
Telefon +49 761 5142-367
tobias.ziegler@iwm.fraunhofer.de

Dr. Raimund Jaeger
Telefon +49 761 5142-284
raimund.jaeger@iwm.fraunhofer.de

Weitere Informationen finden unter

Pushing the Limits of 3D Color Printing: Error Diffusion with Translucent Materials

Accurate color reproduction is important in many applications of 3D printing, from design prototypes to 3D color copies or portraits. Although full color is available via other technologies, multi-jet printers have greater potential for graphical 3D printing, in terms of reproducing complex appearance properties. However, to date these printers cannot produce full color, and doing so poses substantial technical challenges, from the shear amount of data to the translucency of the available color materials. In this paper, we propose an error diffusion halftoning approach to achieve full color with multi-jet printers, which operates on multiple isosurfaces or layers within the object. We propose a novel traversal algorithm for voxel surfaces, which allows the transfer of existing error diffusion algorithms from 3D printing. The resulting prints show tremendous detail and realism.

Dreifachsieg für generativen Nachwuchs

Der »STUDENT DESIGN & ENGINEERING AWARD for Rapid Manufacturing«, der im Rahmen der Fachmesse für Anwender und Entwickler generativer Fertigungstechnologien Rapid.Tech 2015 bereits zum neunten Mal ausgelobt wurde, prämiert Arbeiten von Studierenden im Bereich der generativen Fertigung. Dabei sollen sich die Teilnehmer mit Individualisierungs-möglichkeiten von Produkten im Rahmen von Rapid-Manufacturing-Verfahren, im allgemeinen Sprachgebrauch als 3D-Druck bekannt, auseinandersetzen. Dieser Preis bietet die Chance, seitens der Industrie Interesse zu wecken und Kontakte zu knüpfen. Sieger auf allen drei Plätzen waren in diesem Jahr Studenten aus den Mitgliedsinstituten der Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung – ein Netzwerk aus 13 Fraunhofer-Instituten, die auf dem Gebiet der generativen Fertigung forschen. Die Nachwuchswissenschaftler konnten mit ihren Designkonzepten für optimale energetische Nutzung die internationale Jury überzeugen.

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